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Land NRW baut die Forschungsfertigung Batteriezelle in Münster

Erster Bauabschnitt der Großforschungsanlage abgeschlossen

Nach nur knapp neun Monaten Bauzeit wurde im Februar 2024 im Hansa-BusinessPark in Münster der erste Bauabschnitt der Fraunhofer-Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) fertiggestellt.

Moderne Forschungsfertigung auf 55.000 m² Grundstücksfläche

Während der Bund das Forschungsprojekt mit bis zu 500 Millionen Euro fördert, investiert das Land Nordrhein-Westfalen als Bauherr rund 320 Millionen Euro. Auf einer Fläche von mehr als 56.000 Quadratmetern entsteht eine zukunftsweisende, strikt anwendungsorientierte Forschungsfertigung für die großskalige Batteriezellproduktion. Am FFB-Standort sollen ökonomische und ökologisch nachhaltige Fertigungsverfahren für aktuelle sowie künftige Zelltechnologien erforscht und weiterentwickelt werden. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Batteriezellproduktion können Industrieunternehmen alle oder ausgewählte Prozessschritte erproben und für ihre Zwecke optimieren – und das unter wissenschaftlicher Begleitung an Produktionslinien bis in den Gigawatt-Maßstab.

Neben der Fraunhofer-Einrichtung FFB, die den Standort betreiben wird, sind als Partner das MEET Batterieforschungszentrum der WWU Münster, der Lehrstuhl PEM der RWTH Aachen und das Helmholtz-Institut Münster, eine Außenstelle des Forschungszentrums Jülich, beteiligt. Auch darüber hinaus steht die FFB allen Interessierten aus Wissenschaft und Wirtschaft für die Zusammenarbeit offen.

3.000 Quadratmeter Fläche stehen Ende 2022 bereits zur Verfügung

Bereits Ende 2022 stehen dem Fraunhofer-Institut im ersten Bauabschnitt mehr als 3.000 Quadratmeter Fläche für den Aufbau von Forschungsanlagen zur Verfügung. Damit wird der Forschungs-Betrieb schrittweise am endgültigen Standort konzentriert und ausgebaut. Die Landesentwicklungsgesellschaft NRW.URBAN sowie der Totalunternehmer Depenbrock Systembau GmbH & Co. KG treiben dabei die weiteren Planungen sowie den Bau voran. Schon während der Planungsphase werden erste wichtige Erkenntnisse für die Zellproduktion gewonnen.

Es folgt die nächste Ausbaustufe: Aktuell laufen bereits die Planungen für den zweiten Bauabschnitt, die FFB Fab. Damit wird die verfügbare Anlagenkapazität für die Produktionsforschung bis in den großindustriellen Maßstab ausgebaut.

Die Zukunft der Batteriezellenforschung entsteht in Münster

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Die Forschungsanlage entsteht auf zwei Grundstücken zwischen Dortmund-Ems-Kanal und Autobahn A1 im Hansa-BusinessPark.

Visualisierungen: © Artur Krause | ARTVISU

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Die Produktion im Industriemaßstab wird dann später in der sog. FFB Fab in unmittelbarer Nachbarschaft zur PreFab im zweiten Bauabschnitt auf einer Fläche von ca. 39. 000 m² errichtet.

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Mit der PreFab ist auf dem 17.000 m² großen Grundstück eine Musterlinie entstanden, die den gesamten Produktionsprozess abbildet und wichtige Grundlagen für das Upscaling liefert.

Baustellentagebuch

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Gesamtfläche der Grundstücke: Die Forschungsfabrik entsteht auf zwei Grundstücken von etwa 17.000 und 39.000 m² im Hansa-BusinessPark in Münster.

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steuert das Land Nordrhein-Westfalen für Grundstück und Gebäude bei.

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Forschungsfläche stehen der Fraunhofer-Einrichtung FFB seit Anfang 2024 zur Verfügung.

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Nettoraumfläche wird die im zweiten Bauabschnitt entstehende FFB Fab umfassen (mehr als 20.000 m² Nutzungsfläche).

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Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden hier zukünftig neue Produktionsverfahren für Batteriezellen erforschen.

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stellt der Bund für das Forschungsvorhaben zur Verfügung.

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Start der Bauarbeiten des zweiten Bauabschnitts FFB Fab.

Die Fraunhofer FFB: Industrienahe Forschung und Entwicklung für die Batteriezellproduktion

Aktuell treiben bereits über 140 Expertinnen und Experten in der BatteryCityMünster die Fertigung von Batteriezellen ›Made in Germany‹ maßgeblich voran. Dafür wird in der »FFB PreFab« als offene Forschungsfabrik eine vollständig digitalisierte Fertigung von Pouch- und prismatischen Zellen, sowie die komplette Fertigung ermöglicht: von der Wareneingangskontrolle im Labor bis zur formierten Batteriezelle. Unter einem Dach wird hier die Technologiereife aus dem Labor über die Fertigung von ersten Mustern bis hin zu Kleinserien auf einer Pilotlinie gehoben.

Kleine und mittlere Unternehmen sowie Großunternehmen können in der Fabrik die seriennahe Produktion neuer Batterien und innovative Anlagentechnik erproben und skalieren. Gemeinsam mit den Expertinnen und Experten der Fraunhofer FFB werden Problemstellungen aus der Industrie analysiert, um in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen passgenaue Lösungen zu entwickeln. Zielbranchen der Fraunhofer FFB sind die Automobilindustrie, die Energiewirtschaft, Robotik, Maschinen- und Anlagenbau, Chemie, Logistik, Luftfahrt, Schifffahrt, Rohstoffrückgewinnung und vieles mehr.

Mit der »FFB Fab« entstehen 20.000 Quadratmeter zusätzliche Produktions- und Forschungsflächen. Auf modernster Anlagentechnik wird eine industrienahe Produktionsforschung und Entwicklung im Gigawatt-Bereich ermöglicht.

Zusätzlich engagiert sich die Fraunhofer FFB in nationalen und internationalen Forschungsprojekten. Dafür arbeitet sie gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft zum Beispiel in eigenen Innovationslaboren, um neue Batterietechnologien zur industriellen Reife zu führen und ihre Produktion in Deutschland zu etablieren.

 © Fraunhofer FFB

Als Betreiberin der Forschungsfertigung ist die Fraunhofer-Einrichtung eng in die Planungs- und Bauprozesse eingebunden.

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt stellt für die FFB bis zu 500 Millionen Euro zur Verfügung.

NRW.URBAN Logo - Gemeinsam lebendige Räume schaffen

Als Bauherr verantwortet NRW.URBAN im Treuhandauftrag des Landes Nordrhein-Westfalen die Errichtung der Forschungsfertigung Batteriezelle.

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